UWG möchte Mängel an Radwegen behoben sehen

28. April 2021 Aus Von UWG

Gefährliche Verkehrsführungen schaffen Unsicherheit
Die Situation ist für Radfahrer auf verschiedenen Radwegen, wie z.B. an der
Werftstraße und Weserstraße, sowie die Verkehrsführung in den fließenden
Autoverkehr, sehr gefährdend. Parkende Autos, geringe Radwegbreiten, kreuzende
Fußgänger und nahe angrenzende Hauseingänge machen die Radwege für Radfahrer
zu einem gefährlichen Erlebnis. Dies kritisiert Markus Kiehling, Sprecher für Verkehr
und Radwege der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wilhelmshaven (UWG WHV).
Sehr zu bemängeln ist dabei auch die Streckenführung, wo Radwege plötzlich auf die
Fahrbahn münden. Hier wäre es dringend notwendig, wenn dies durch eine
entsprechende rote Markierung (Schutzstreifen) kenntlich gemacht würde, so wie es
bereits an manchen Stellen bereits besteht. Dies wäre neben der Werft- und
Weserstraße ebenfalls auch in der Grenzstraße bei der Stadthalle erforderlich, wo
Radfahrer geradeaus fahren möchten, aber die nach rechts abbiegenden Fahrzeuge
die Vorfahrt der Radfahrer häufig übersehen.



Kiehling, selbst aktives Mitglied im ADFC, freut sich, dass nunmehr auch andere
politische Organisationen, die Medien und die Allgemeinheit den Ernst der Lage
erkannt haben. Unterstützung erfährt er zudem durch die UWG-Fraktion im Rat.
Ratsherr Horst Walzner, Mitglied im Betriebsausschuss TBW, erinnert in diesem
Zusammenhang an die Bemühungen, damit die Mittel für Radwege auf 400.000 Euro
pro Jahr angehoben wurden und dass sich die gemeinsame Ratsgruppe Grün-
Unabhängig-Sozial (GUS) stets für eine Aufwertung des Radverkehrs eingesetzt hat.
Um zukünftig die Sicherheit für die Radfahrer an diesen und an anderen Stellen zu
erhöhen, fordert die UWG Lösungsansätze von der städtischen Verkehrsplanung. Die
UWG-Fraktion hat hierzu in der vergangenen Woche bereits einen entsprechenden
Antrag für die nächste Sitzung des Betriebsausschusses TBW gestellt. Die
radfahrende Bevölkerung wird ermuntert, Gefahrenstellen oder mangelhafte Radwege
an TBW zu melden, damit dies dann von dort in Augenschein genommen und Abhilfe
getroffen werden kann.