Politik muss mitreden und helfen

30. Januar 2018 Aus Von uwg-whv

Kein Verständnis für Äußerungen

„Die Politik muss ehrenamtlich Tätigen in unserer Stadt helfen und jederzeit für Gespräche zur Verfügung stehen“, dies ist die einhellige Meinung von Uwe Schütte, Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG WHV) und Frank Uwe Walpurgis, Fraktionsvorsitzender der UWG im Rat.

Grund für diese Klarstellung sind getätigte Äußerungen des noch amtierenden stv. Stadtbrandmeisters Menßen auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Fedderwarden. Dort hatte dieser gesagt, dass er es nicht gut fände, wenn sich die Politik in Angelegenheiten der Feuerwehr einmische. Er bezog sich auf die von Teilen des Rates und Ortsrates als dringend angesehenen notwendigen Neubau- und Sanierungsmaßnahmen bei der OF Fedderwarden.

Horst Walzner, politischer Sprecher der UWG im Rat in Brandschutz- und Feuerwehrangelegenheiten, vertritt eine klare Meinung: „Ein Ehrenbeamter wie Herr Menßen ist durch den Rat in dieses Amt berufen worden. Ein Vertrauensverhältnis zwischen Politik und den Feuerwehrleuten bzw. deren Organisationseinheiten ist unabdingbar. Mehr noch, ein enger Austausch ist notwendig, wenn es um Baumaßnahmen, Sanierungen und Ausstattung mit entsprechendem Material geht, denn alles dient schließlich der Sicherheit der Menschen in unserer Stadt – und da hat die Politik sogar eine besondere Aufsichtspflicht.“

Auch die Anwürfe, seitens der Politik könne die geleistete ehrenamtliche Arbeit durch freundliche Gesten mehr zum Ausdruck gebracht werden, können nicht nachvollzogen werden. Bei allen Veranstaltungen sind Vertreter der verschiedenen Fraktionen dabei, man dankt den Frauen und Männern, die ihre Freizeit für das Allgemeinwohl hergeben, und man greift auch die Themen in den Ausschüssen und im Rat auf, um den Bedarfen der Feuerwehren gerecht zu werden. Und schon deshalb ist es eben wichtig, dass die Politik immer eng am Geschehen und im Gespräch mit den Feuerwehren ist.